Hundekot entsorgen & Hundekotbeutel: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Wie entsorgt man Hundekot richtig? Darf Hundekot in die Biotonne, auf den Kompost oder in die Toilette? Und was bedeuten Begriffe wie „kompostierbar“, „biologisch abbaubar“ oder „plastikfrei“ bei Hundekotbeuteln?
Hier findest Du klare Antworten zu Hundekot, Hundekotentsorgung und Hundekotbeuteln. Wichtig: Bei kommunalen Entsorgungsregeln gelten immer die Vorgaben Deiner Stadt oder Gemeinde.
Hundekotbeutel im Test: Was unabhängige Tests zeigen
PooPick wurde in unabhängigen Hundekotbeutel-Tests positiv bewertet. Im BILD.de-Kotbeuteltest wird PooPick als Testsieger vorgestellt. Im PETBOOK-Test erreicht PooPick 23,5 von 25 Punkten. Reißfestigkeit und Geruchsdichte erhalten dort jeweils 5 von 5 Punkten.
PooPick Hundekotbeutel: Material, Eigenschaften & Entsorgung
PooPick Bags bestehen aus pflanzlichen Rohstoffen wie Stärke und pflanzlichen Ölen und kommen ohne erdölbasierten Kunststoff aus.
Die Beutel sind für den täglichen Einsatz beim Gassigehen entwickelt. Eine Packung enthält 8 Rollen mit jeweils 15 Beuteln; die Rollen kommen ohne Rollenkern aus.
Wichtig: Die Materialeigenschaften ändern nichts an der Entsorgung. Benutzte PooPick Bags gehören in den Restmüll.
Ja. PooPick Bags sind mit einer hohen Materialstärke von 20 µm auf Stabilität beim Aufnehmen und Tragen ausgelegt.
Gerade auf Asphalt, Schotter oder anderem rauen Untergrund wird ein Kotbeutel stärker belastet. Eine höhere Materialstärke reduziert das Risiko, dass der Beutel beim Aufnehmen oder Tragen reißt.
Auch unabhängige Produkttests haben die Reißfestigkeit von PooPick positiv bewertet.
PooPick Bags sind wasserdicht und für die Aufnahme von festem sowie weichem Hundekot ausgelegt.
Nach der Aufnahme sollte der Beutel sicher verknotet und anschließend im Restmüll oder in einem geeigneten öffentlichen Abfallbehälter entsorgt werden.
PooPick Bags sind so ausgelegt, dass Gerüche beim normalen Transport möglichst zuverlässig im Beutel bleiben.
Für die Geruchsdichtigkeit spielen Materialstärke und ein sicherer Verschluss eine wichtige Rolle. Deshalb sollte der Beutel nach der Aufnahme immer gut verknotet werden.
Benutzte PooPick Bags mit Hundekot gehören in den Restmüll oder in einen dafür geeigneten öffentlichen Abfallbehälter.
Sie sollten nicht in der Natur zurückgelassen werden. Auch die Kompostierbarkeit eines Beutelmaterials bedeutet nicht automatisch, dass ein mit Hundekot gefüllter Beutel in die Biotonne oder auf den Gartenkompost darf.
PooPick Bags werden in Europa produziert.
Dadurch sind die Transportwege kürzer als bei einer Produktion in Fernost. Auf pauschale Aussagen über die Herkunft aller anderen Hundekotbeutel verzichten wir bewusst, wenn dafür keine belastbare aktuelle Quelle vorliegt.
PooPick Bags sollten trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und nicht dauerhaft großer Hitze ausgesetzt gelagert werden.
Eine normale Lagerung im Haus, im Schrank oder in einer Gassitasche ist für den Alltag geeignet. Längere Lagerung im stark aufgeheizten Auto sollte vermieden werden.
Die PooPick Rollen sind für gängige Kotbeutelspender und Gassitaschen ausgelegt.
Eine Rolle enthält 15 Beutel. Besonders passend sind sie für die PooPick Gassitasche.
Hundekot, Entsorgung, Kompost & Hundekotbeutel
Hundekot sollte aufgenommen, sicher in einem Beutel verschlossen und über den Restmüll oder einen geeigneten öffentlichen Abfallbehälter entsorgt werden.
Die konkreten Regeln können regional abweichen. Bei Unsicherheit solltest Du die Abfallsatzung Deiner Kommune prüfen.
Hundekot sollte nicht automatisch in die Biotonne gegeben werden. Welche Bioabfälle zugelassen sind, entscheidet die jeweilige Kommune.
Auch bei kompostierbaren Beuteln gilt: Eine Materialkennzeichnung bedeutet nicht automatisch, dass der gefüllte Hundekotbeutel in die Biotonne darf. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass kompostierbare Kunststoffbeutel nicht generell in die Biotonne gehören.
Der Restmüll ist deshalb die robuste Standardempfehlung, sofern die örtliche Abfallsatzung nichts anderes vorsieht.
Hundekot sollte nicht auf einem normalen Gartenkompost entsorgt werden.
Hundekot kann Parasitenstadien und andere Krankheitserreger enthalten. Ein privater Komposthaufen ist kein kontrolliertes Hygienisierungsverfahren. ESCCAP empfiehlt deshalb, Hundekot aus dem Garten einzusammeln und über den Hausmüll zu entsorgen.
Hundekot sollte nicht einfach im Garten vergraben werden.
Parasitenstadien können über den Kot in die Umwelt gelangen. Besonders in Gärten mit Kindern, Gemüsebeeten oder häufigem Tierkontakt ist die Aufnahme und Entsorgung über den Restmüll die sinnvollere Lösung.
Hundekotbeutel gehören niemals in die Toilette. Für Hundekot selbst ist die Entsorgung über den Restmüll die sichere Standardlösung.
Kotbeutel – egal ob klassisch, biologisch abbaubar oder kompostierbar – sind nicht für die Kanalisation bestimmt und können Rohrleitungen oder technische Anlagen belasten.
In vielen Kommunen ja.
Die Stadt Braunschweig erlaubt beispielsweise ausdrücklich die Entsorgung von aufgenommenem Hundekot in öffentlichen Müllkörben. Da kommunale Regeln unterschiedlich sein können, gelten im Zweifel die Hinweise vor Ort.
Hundekot sollte eingesammelt werden, weil er Wege und Grünflächen verunreinigt und Parasitenstadien sowie andere Krankheitserreger enthalten kann.
Besonders in Städten, Parks und beliebten Gassistrecken konzentrieren sich viele Hunde auf kleinen Flächen. Dadurch wird aus einzelnen Haufen schnell ein hygienisches und ökologisches Problem.
Hundekot kann unter anderem Wurmeier und andere Parasitenstadien enthalten, die teilweise auch für Menschen relevant sind.
ESCCAP nennt bei Hunden beispielsweise Spulwürmer wie Toxocara canis. Infizierte Hunde können Wurmeier mit dem Kot ausscheiden, die anschließend in der Umwelt infektiös werden können.
Liegen gelassener Hundekot ist vor allem dort problematisch, wo viele Hunde regelmäßig dieselben Grünflächen und Wege nutzen.
Neben der hygienischen Belastung gelangen mit dem Kot organische Stoffe und Nährstoffe in die Umgebung. Zusätzlich können Parasitenstadien mit dem Kot verbreitet werden.
Der entscheidende Unterschied ist die Nutzung und Konzentration der Flächen.
Wildtierkot ist Bestandteil natürlicher Ökosysteme. Auch er kann Krankheitserreger oder Parasiten enthalten. Haushunde bewegen sich dagegen häufig auf denselben Wegen, Parks und Grünflächen wie viele andere Hunde und Menschen. Hinzu kommen die Verantwortung des Halters und kommunale Reinigungsvorschriften.
Wer Hundekot auf öffentlichen Flächen liegen lässt, kann ein Bußgeld erhalten. Die Höhe hängt von der jeweiligen Kommune ab.
In Braunschweig nennt der kommunale Bußgeldkatalog für liegengelassenen Hundekot ein Bußgeld ab 50 Euro. Statt eines pauschalen deutschlandweiten Betrags gelten immer die lokalen Vorschriften.
Die Pflicht zur Beseitigung von Hundekot wird in Deutschland überwiegend auf kommunaler Ebene geregelt.
Je nach Ort finden sich die Vorgaben beispielsweise in Straßenreinigungs-, Abfall- oder Gefahrenabwehrregelungen. Deshalb gibt es keine einzelne bundesweit identische Hundekot-Regel für sämtliche öffentlichen Flächen.
Als kompostierbar bezeichnete Hundekotbeutel bestehen aus Materialien, die sich unter bestimmten definierten Bedingungen biologisch abbauen können.
Entscheidend ist, unter welchen Bedingungen die Kompostierbarkeit nachgewiesen wurde. Die DIN EN 13432 beschreibt beispielsweise Anforderungen an Verpackungen für industrielle Kompostierung und biologischen Abbau.
Eine Kennzeichnung als kompostierbar bedeutet nicht automatisch, dass der Beutel auf einen normalen Gartenkompost, in jede Biotonne oder in die Natur gehört.
„Biologisch abbaubar“ beschreibt grundsätzlich, dass ein Material durch biologische Prozesse abgebaut werden kann. „Kompostierbar“ bezieht sich auf den Abbau unter definierten Kompostierungsbedingungen und gegebenenfalls nach einer bestimmten Prüfnorm.
Deshalb sollte bei Produktangaben immer geprüft werden, welcher Standard genannt wird und ob es um industrielle oder häusliche Kompostierung geht.
Nein. Die Kompostierbarkeit des Materials und die zulässige Entsorgung eines benutzten Kotbeutels sind zwei unterschiedliche Fragen.
Das Material kann unter bestimmten Bedingungen kompostierbar sein, während der mit Hundekot gefüllte Beutel trotzdem über den Restmüll entsorgt werden sollte.
Nein. Auch kompostierbare Hundekotbeutel gehören nicht in Wald, Wiese, Park oder Straßenrand.
Kompostierbarkeit setzt definierte Bedingungen voraus. Die freie Natur ist keine kontrollierte Kompostieranlage. „Kompostierbar“ bedeutet daher ausdrücklich nicht „darf liegen bleiben“.
Nicht automatisch. Das hängt von den Vorgaben des örtlichen Entsorgers ab.
Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass kompostierbare Kunststoffbeutel in vielen Bioabfallsystemen unerwünscht sind. Vor der Entsorgung in der Biotonne sollte deshalb immer die kommunale Regel geprüft werden.
Benutzte Hundekotbeutel gehören nicht in die Wertstoffsammlung, sondern in den Restmüll.
Der Beutel ist nach der Nutzung mit Hundekot verunreinigt und gehört deshalb nicht in den üblichen Verpackungs- oder Kunststoffrecyclingstrom.
Weil die richtige Entsorgung des Hundekots und die Materialwahl des Beutels zwei unterschiedliche Themen sind.
Benutzte Hundekotbeutel werden in der Regel über den Restmüll entsorgt. Der Ansatz eines plastikfreien Beutels liegt deshalb nicht darin, dass ein benutzter Beutel später in der Natur verschwinden soll, sondern in der Wahl der eingesetzten Rohstoffe.
Ja. Neben Hundekotbeuteln aus konventionellem Kunststoff gibt es Beutel aus biobasierten oder kompostierbaren Materialien.
Beim Vergleich lohnt sich ein Blick auf Materialzusammensetzung, Anteil fossiler Rohstoffe, Reißfestigkeit, Dichtigkeit, Größe, Produktionsort, Zertifizierungen und die empfohlene Entsorgung.
Nicht automatisch. Die Umweltwirkung eines Hundekotbeutels hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von Rohstoffen, Materialmenge, Produktion, Transport, Nutzungsqualität und Entsorgung.
Für PooPick ist die überprüfbare Aussage: Die Bags verzichten auf erdölbasierten Kunststoff und setzen stattdessen auf pflanzliche Rohstoffe.
Ein guter Hundekotbeutel sollte vor allem reißfest, dicht, ausreichend groß und im Alltag einfach zu handhaben sein.
Wichtige Kriterien sind Reißfestigkeit, Dichtigkeit, genügend Material zum Verknoten, passende Größe, geringe Geruchsdurchlässigkeit, nachvollziehbare Materialangaben und klare Entsorgungshinweise.
PooPick wurde sowohl bei BILD.de als auch bei PETBOOK in Hundekotbeutel-Tests positiv bewertet.
Im BILD.de-Test wird PooPick als Testsieger vorgestellt. Im PETBOOK-Test erreicht PooPick 23,5 von 25 Punkten.
Blickdichte Hundekotbeutel machen den Inhalt weniger sichtbar und werden deshalb von vielen Hundehaltern als angenehmer im Alltag empfunden.
Blickdichte ist allerdings kein Beleg für Reißfestigkeit oder Geruchsdichtigkeit. Diese Eigenschaften sollten separat bewertet werden.
Der Beutel sollte groß genug sein, um den Hundekot vollständig aufzunehmen und anschließend sicher verknotet werden zu können.
Bei größeren Hunden ist nicht nur die Beutelbreite wichtig, sondern auch genügend Länge oberhalb des Inhalts.
Das hängt vor allem davon ab, wie oft Dein Hund täglich Kot absetzt und wie viele Hunde Du hast.
Bei zwei Beuteln pro Tag werden rund 60 Beutel pro Monat benötigt, bei drei Beuteln rund 90. Mit dem PooPick Spar-Abo-Rechner kannst Du die passende Menge und das passende Lieferintervall bestimmen.

