FAQ rund um Hundekot, Hundekotentsorgung und kompostierbare Hundekotbeutel

Hundekot entsorgen gehört für Hundehalter zum Alltag – trotzdem gibt es viele Fragen zu Vorschriften, Umweltaspekten und der richtigen Entsorgung. Darf Hundekot in die Biotonne? Sind kompostierbare Hundekotbeutel wirklich umweltfreundlich? Welche Strafen drohen bei Nicht-Entfernung? Und worin unterscheiden sich plastikfreie Hundekotbeutel von herkömmlichen Plastiktüten?

In unseren FAQs beantworten wir die häufigsten Fragen rund um Hundekot, Hundekotentsorgung und nachhaltige Hundekotbeutel. Du findest hier Informationen zu gesetzlichen Regelungen, Umweltfolgen von liegen gelassenem Hundekot, Unterschieden zwischen biologisch abbaubaren und kompostierbaren Beuteln sowie praktische Tipps für die hygienische Entsorgung.

Als Hersteller von kompostierbaren Hundekotbeuteln aus Maisstärke legen wir Wert auf Transparenz und sachliche Aufklärung. Unser Ziel ist es, fundiertes Wissen bereitzustellen – damit Hundehaltung verantwortungsvoll, hygienisch und möglichst umweltfreundlich bleibt.

Wissenswertes über PooPick Kotbeutel

Woraus genau ist der neue PooPick Bag gemacht?

Unser neuer PooPick Bag auf Rollen besteht aus Maisstärke und pflanzlichen Ölen. Konkret nutzen wir, was nicht als direktes Lebensmittel verwertet werden kann.

Wir verwenden ausschließlich pflanzliche Öle und verzichten so auf den Einsatz von fossilen Rohstoffen wie Erdöl oder grundsätzlich Chemie.

Die grüne Farbe unserer Bags ist Lebensmittelfarbe und für unsere Umwelt absolut unbedenklich.

Somit ist der PooPick Bag wirklich ein plastikfreier Hundekotbeutel, da er komplett - und das ist einmalig - ohne Erdöl produziert wird. Bei der Entsorgung über den Restmüll (schwarze Tonne), verbrennt unser PooPick Bag somit wirklich klimaneutral. Bei der Kompostierung unseres Hundekotbeutels (z.B. auf dem heimischen Kompost), entsteht ausschließlich soviel CO2, wie die Pflanze während ihres Lebens aufgenommen hat.

Materialien auf Basis von Maisstärke gehören zur Gruppe der biobasierten Kunststoffe (sogenannte "Bioplastics"). Ob ein solches Material als industriell kompostierbar gilt, wird anhand der europäischen Norm DIN EN 13432 geprüft, die u.a. vorschreibt, dass sich ein Material innerhalb von zwölf Wochen unter industriellen Kompostbedingungen zu mindestens 90% in Fragmente unter 2 mm zersetzen muss. Der entscheidende Unterschied beim PooPick Bag liegt aber nicht nur im Rohstoff, sondern darin, dass wir komplett auf Erdöl als Bindemittel verzichten – viele andere "Bio-Kunststoff"-Beutel am Markt enthalten trotz Maisstärke-Anteil noch einen erheblichen Anteil erdölbasierter Kunststoffe.

Ist der neue PooPick Bag auch reißfest?

Unsere neuen PooPick Bags auf Rollen sind sehr reißfest. Denn die Wandstärke, also die Dicke der Tüte, ist deutlich dicker, als die von anderen Tüten. Die Wandstärke unserer Tüten ist über 50% dicker, als die anderer Tüten.

Sobald Du unsere PooPick Bag das erste mal in der Hand hast, wirst Du sofort den Unterschied merken. Das bedeutet für Dich die Sicherheit bei der Kotaufnahme, z.B. bei Asphalt und übrigens auch weniger Kontakt zum Hundekot bei der Aufnahme.

Technisch gesprochen ist es vor allem die höhere Materialstärke, die den Unterschied macht: Dünnwandige Kotbeutel reißen häufig genau dann, wenn sie am meisten gebraucht werden – bei größeren Hunden, auf Schotter, Asphalt oder kantigem Untergrund. Die verstärkte Wandstärke des PooPick Bags reduziert dieses Risiko spürbar, ohne dass dabei zusätzliches Plastik oder Erdöl zum Einsatz kommt.

Hält der neue PooPick Bag auch wirklich dicht?

Unser PooPick Bag auf Rollen ist über deutlich dicker als normale Tüten. Somit verschließt er absolut sicher den Hundekot. Das gilt natürlich für festen, als auch für weichen Hundekot. Ein weiterer Vorteil: dadurch, dass die Tüte dicker ist, riechst Du auch später weniger von der Duftmarke Deiner Fellnase ;-)

Bei unserer Tüte weicht auch kein Durchfall durch. Du bist mit den neuen PooPick Kotbeuteln nicht nur umweltfreundlich sondern auch sicher unterwegs!

Bei vielen kompostierbaren Hundekotbeuteln entsteht ein Zielkonflikt: Je dünner das Material, desto schneller zersetzt es sich zwar – aber desto eher wird es auch durchlässig für Feuchtigkeit und Gerüche. Der PooPick Bag löst dieses Problem durch die höhere Wandstärke, ohne auf erdölbasierte Beschichtungen zurückzugreifen, wie sie bei vielen dünneren Beuteln zur Abdichtung eingesetzt werden.

Wie und wo wird der PooPick Hundekotbeutel entsorgt?

Hundekot sollte immer aufgenommen und im Restmüll entsorgt werden. Denn Hundekot kann immer Viren und Würmer beinhalten, die entweder auf andere Hunde oder Tiere übergehen können, alternativ auf einer Schuhsole in die Wohnung getragen werden können. Da somit Hundekot grundsätzlich verbrannt wird, wird auch die Tüte, bzw. auch unsere PooPick Box mit verbrannt.

Bei 15 Mio Hundekotbeuteln täglich, ist es super wichtig, dass die "Hundekotentsorgungsgefäße" kein Erdöl enthalten. Denn jede Plastiktüte enthält bis zu 50 ml Erdöl. Somit verbrennen für die Entsorgung von Hundekot bis zu 700.000 Liter Erdöl pro Tag...Mit unseren Hundekotbeuteln musst Du Dir hierüber aber keine Gedanken mehr machen, denn unsere Kotbeutel enthalten kein Erdöl und sind somit klimaneutral.

Diese Entsorgungsempfehlung – befüllte Hundekotbeutel grundsätzlich über den Restmüll und nicht über die Biotonne oder den heimischen Kompost zu entsorgen – gilt unabhängig vom Beutelmaterial und deckt sich mit den Hinweisen des Umweltbundesamts sowie den meisten kommunalen Abfallsatzungen. Der Grund: Bioabfall-Kompostieranlagen sind nicht darauf ausgelegt, die im Hundekot enthaltenen Krankheitserreger zuverlässig abzutöten.

Wo wird der PooPick Bag produziert?

Wir freuen uns und sind sehr stolz darauf, dass unser PooPick Bag auf Rollen im Herzen Europas produziert wird. Auch das ist ein riesiger Unterschied zu normalen Hundekotbeuteln, welche zu weit über 90% in China produziert werden.

Durch die regionale Produktion sparen wir CO2 im Transport ein. Auch bei unseren PooPick Bag auf Rollen gleichen wir jeden Transportkilometer über Baumpflanzprojekte (Plant-for-the-Planet) aus.

Der Transport von Hundekotbeuteln aus Fernost verursacht zusätzliche CO2-Emissionen, bevor das Produkt überhaupt beim Kunden ankommt. Da der PooPick Bag im Herzen Europas produziert wird, entfallen diese langen Transportwege fast vollständig – die verbleibenden Kilometer gleichen wir zusätzlich über Baumpflanzprojekte mit Plant-for-the-Planet aus.

Wie sollte ich die PooPick Bags am besten lagern?

Da unsere PooPick Bags ohne Weichmacher und Erdöl hergestellt sind, solltest Du die Bags nicht über eine längere Zeit (mehrere Tage) direktem Sonnenlicht aussetzen.

Am besten lagerst Du Deine Bags in einem "normal" trockenen Raum und dort, wo sie kein direktes Sonnenlicht abbekommen.

Der Hintergrund: Da der PooPick Bag ohne Weichmacher und ohne stabilisierende Erdölzusätze auskommt, reagiert das Material empfindlicher auf UV-Strahlung und Hitze als klassisches Plastik. Eine trockene, schattige Lagerung erhält deshalb Reißfestigkeit und Dichtigkeit über die gesamte Nutzungsdauer am besten.

Passen die PooPick Bag Rollen in alle Gassitaschen?

Die Größe und Breite der neuen PooPick Rollen ist so angelegt, dass sie in alle gängigen Tütenspender und Gassitaschen passen.

Am besten passen die PooPicks auf Rollen in die PooPick Gassitasche. Schau mal hier

Die Rollenbreite orientiert sich an den gängigen Standardmaßen handelsüblicher Tütenspender, sodass der Wechsel von herkömmlichen Plastikrollen auf den PooPick Bag in aller Regel ohne neuen Spender möglich ist.

Wissenswertes über Hundekotbeutel & Hundekotentsorgung

Inhalt

Hundekot entsorgen gehört zur täglichen Verantwortung von Hundehaltern. Gleichzeitig gibt es viele Fragen zu Umwelt, gesetzlichen Vorschriften und der richtigen Wahl von Hundekotbeuteln. Hier findest du fundierte Antworten rund um Hundekot, kompostierbare Hundekotbeutel und nachhaltige Entsorgung.

Wie entsorge ich Hundekot richtig und umweltfreundlich?

Hundekot sollte aufgenommen und im Restmüll entsorgt werden.

Er gehört nicht in die Natur, nicht in Straßengräben und in der Regel auch nicht in die Biotonne.

Der Restmüll wird thermisch verwertet, wodurch Krankheitserreger zuverlässig zerstört werden. Wichtig ist, den Kot hygienisch in einem stabilen Hundekotbeutel zu sammeln.

Für die Sammlung empfiehlt sich ein reißfester, möglichst geruchsdichter Hundekotbeutel – dünne, günstige Plastiktüten reißen häufig genau im entscheidenden Moment. Materialien wie beim PooPick Bag, die auf Erdöl verzichten, ändern zwar nichts an der Restmüll-Pflicht, reduzieren aber den ökologischen Fußabdruck bereits bei Herstellung und Verbrennung.

Darf Hundekot in die Biotonne?

Nein, in den meisten Kommunen ist Hundekot in der Biotonne nicht erlaubt.

Grund: Hundekot enthält Krankheitserreger und Parasiten, die in herkömmlichen Kompostieranlagen nicht sicher abgebaut werden. Auch kompostierbare Hundekotbeutel ändern daran meist nichts.

Im Zweifel gelten die örtlichen Entsorgungsvorschriften der jeweiligen Stadt oder Gemeinde.

Der Grund liegt an der Betriebstemperatur handelsüblicher Bioabfall- und Kompostanlagen: Diese reicht häufig nicht aus, um Erreger wie Spulwurmeier oder Giardien zuverlässig abzutöten. Das gilt unabhängig davon, ob der verwendete Hundekotbeutel selbst als "kompostierbar" beworben wird – entscheidend ist der Inhalt, nicht die Verpackung.

Warum ist liegen gelassener Hundekot ein Umweltproblem?

Hundekot enthält Bakterien, Parasiten und Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor.

Bleibt er liegen, kann er:

  • Gewässer belasten
  • Grundwasser verunreinigen
  • Krankheitserreger verbreiten
  • andere Tiere infizieren

Hundekot zersetzt sich nicht wie Pflanzenreste, sondern stellt ein hygienisches Risiko dar.

Besonders in Städten summiert sich das Problem: Bei geschätzt mehreren Millionen Hundehaufen täglich in Deutschland kann liegen gelassener Kot spürbar zur Nährstoffbelastung von Grünflächen und Oberflächengewässern beitragen.

Welche Strafen drohen, wenn Hundekot nicht entfernt wird?

Das Nicht-Entfernen von Hundekot gilt als Ordnungswidrigkeit.

Je nach Stadt können Bußgelder zwischen 35 € und mehreren hundert Euro verhängt werden. Die Höhe variiert regional.

Zusätzlich zum Bußgeld drohen in manchen Kommunen weitere Konsequenzen, etwa bei wiederholten Verstößen oder wenn der Kot auf Kinderspielplätzen oder in Grünanlagen liegen bleibt. Die genaue Höhe und Zuständigkeit regelt jede Stadt oder Gemeinde eigenständig in ihrer Straßenreinigungssatzung – ein Blick in die lokalen Vorschriften lohnt sich.

Kann ich Hundekot im Garten kompostieren?

Es ist nicht ratsam, Hundekot im Garten zu kompostieren, da er Krankheitserreger enthalten kann, die für den Menschen gefährlich sind. Hundekot kann Parasiten wie Würmer und Bakterien wie E. coli enthalten. Es gibt spezielle Kompostsysteme für Hundekot, die jedoch besondere Vorkehrungen erfordern und nicht für jeden Garten geeignet sind.

Anders als bei rein pflanzlichen Küchen- und Gartenabfällen erreichen private Kompostmieten meist nicht die Temperaturen (ca. 55–65°C über mehrere Tage), die in industriellen Kompostieranlagen zur sicheren Hygienisierung nötig sind. Wer es dennoch versuchen möchte, sollte ausschließlich spezielle, separate Hundekot-Kompostsysteme verwenden und den entstehenden Kompost keinesfalls im Gemüsebeet einsetzen.

Gibt es umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Hundekotbeuteln?

Ja, es gibt umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Hundekotbeuteln. Biologisch abbaubare Hundekotbeutel bestehen aus Materialien, die sich schnell zersetzen. Doch auch hier sollten HundebesitzerInnen genau hinschauen, denn viele als „abbaubar“ bezeichnete Beutel enthalten Erdöl. Wirklich nachhaltige Optionen – wie z. B. PooPick – sind frei von Erdöl und basieren auf pflanzlichen Rohstoffen.

Ein zuverlässiges Kriterium beim Einkauf ist der Blick auf die Materialangabe: Enthält ein Beutel laut Herstellerangabe noch einen Erdölanteil, handelt es sich meist um ein sogenanntes Blend-Material – eine Mischung aus Bio-Kunststoff und klassischem Kunststoff. Nur Beutel ganz ohne diesen Erdölanteil, wie der PooPick Bag, vermeiden den zusätzlichen fossilen Fußabdruck vollständig.

Was sind kompostierbare Hundekotbeutel?

Kompostierbare Hundekotbeutel bestehen aus pflanzlichen Rohstoffen wie Maisstärke und sind industriell kompostierbar.

Das bedeutet: Sie zersetzen sich unter kontrollierten Bedingungen in industriellen Kompostieranlagen innerhalb definierter Zeiträume.

Aber, die allermeisten kompostierbaren Hundekotbeutel enthalten dennoch einen Teil Erdöl. PooPick Kotbeutel hingegen enthalten rein pflanzliches Öl und sind so wirklich umweltfreundlich.

Wichtig: Hundekotbeutel sollten nur auf dem heimischen Kompost kompostiert werden. Grundsätzlich sollte Hundekot immer im Restmüll entsorgt werden.

Als Referenz dient dabei meist die europäische Industrienorm DIN EN 13432, nach der sich ein zertifiziertes Material innerhalb von zwölf Wochen unter industriellen Kompostbedingungen zu mindestens 90% in Fragmente unter 2 mm zersetzen muss.

Was ist der Unterschied zwischen biologisch abbaubar und kompostierbar?

„Biologisch abbaubar“ bedeutet nur, dass ein Material grundsätzlich zersetzt werden kann.

„Kompostierbar“ ist präziser:

Es beschreibt einen definierten Zersetzungsprozess unter festgelegten Bedingungen (z. B. Temperatur, Zeit, Feuchtigkeit).

Kompostierbar ist daher die strengere und verlässlichere Kategorie.

Der Begriff "biologisch abbaubar" ist rechtlich nicht geschützt und unterliegt keiner einheitlichen Prüfnorm – theoretisch baut sich sogar Plastik irgendwann ab, nur eben über Jahrzehnte oder Jahrhunderte. "Kompostierbar nach DIN EN 13432" ist dagegen ein geprüftes, zeitlich klar definiertes Qualitätsmerkmal.

Kann ich Hundekot in die Toilette werfen?

Nein, Hundekot gehört nicht in die Toilette. Er enthält Bakterien und Parasiten, die nicht für die Abwasserbehandlung geeignet sind und die Umwelt belasten können. Außerdem kann es zu Verstopfungen im Abwassersystem kommen. Hundekot sollte immer ordnungsgemäß im Hausmüll entsorgt werden.

Auch scheinbar "kompostierbare" oder wasserlösliche Hundekotbeutel gehören nicht in die Toilette, da sie sich im Abwassersystem nicht innerhalb der kurzen Verweildauer zersetzen.

Welche gesundheitlichen Risiken birgt Hundekot?

Hundekot kann Krankheitserreger wie Salmonellen, Würmer und andere Parasiten enthalten, die insbesondere für Kinder, ältere Menschen und immungeschwächte Personen gefährlich sein können. Mögliche Folgen sind Magen-Darm-Erkrankungen oder ernstere Infektionen. Deshalb sollte Hundekot immer entfernt und sicher entsorgt werden.

Besonders relevant sind dabei Spulwürmer (Toxocara canis), die vor allem für Kinder beim Spielen im Sandkasten oder auf Rasenflächen zur Gefahr werden können, wenn kontaminierter Boden in den Mund gelangt.

Warum darf Hundekot nicht im Garten vergraben werden?

Hundekot enthält Parasiten und Bakterien, die im Gartenboden überleben können.

Er ist kein geeigneter Dünger und kann Pflanzen, Tiere und Menschen gefährden.

Da Hundekot im Gegensatz zu Kompost oder Mist keine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung hat, kann er beim Vergraben sogar Pflanzenwurzeln durch punktuelle Überdüngung schädigen, statt sie zu fördern.

Kann Hundekot kompostiert werden?

In privaten Gartenkompostern wird Hundekot nicht empfohlen.

Industrielle Anlagen arbeiten mit höheren Temperaturen, die Krankheitserreger sicher zerstören.

Wer es dennoch versuchen möchte, sollte auf spezielle, geschlossene Hundekot-Komposter mit ausreichend hoher Betriebstemperatur zurückgreifen – reine Gartenkomposthaufen erreichen diese Temperaturen in der Regel nicht zuverlässig.

Dürfen kompostierbare Hundekotbeutel in die Natur geworfen werden?

Nein.

Auch kompostierbare Hundekotbeutel gehören nicht in die Natur.

Die Zersetzung erfolgt nur unter geeigneten Bedingungen – nicht auf Waldwegen oder Wiesen.

Selbst industriell kompostierbare Materialien nach DIN EN 13432 benötigen konstante Temperaturen von rund 55–60°C sowie ausreichend Feuchtigkeit und Mikroorganismen – Bedingungen, die im Wald oder auf der Wiese schlicht nicht gegeben sind. Dort verbleibt ein "kompostierbarer" Beutel ähnlich lange wie andere Kunststoffmaterialien auch.

Was sind die rechtlichen Bestimmungen zur Entsorgung von Hundekot?

Die Entsorgungspflicht ist in vielen Kommunen gesetzlich geregelt. Hundekot muss in Beuteln gesammelt und im Restmüll oder in speziellen Hundekotbehältern entsorgt werden. Wer den Kot liegen lässt, riskiert Bußgelder. Es lohnt sich, die lokalen Vorschriften zu kennen – und sich daran zu halten.

Rechtsgrundlage ist in der Regel die kommunale Straßenreinigungssatzung bzw. die örtliche Polizeiverordnung, die das Liegenlassen von Hundekot auf öffentlichen Flächen als Ordnungswidrigkeit einstuft. Die genauen Bußgeldrahmen unterscheiden sich von Stadt zu Stadt.

Warum wird der Kot von Rehen oder Wildtieren nicht eingesammelt – und ist das nicht genauso schädlich wie Hundekot?

Kot von Wildtieren wie Rehen, Füchsen oder Hasen wird in der Natur belassen, weil diese Tiere Teil des natürlichen Ökosystems sind und sich ihre Ausscheidungen gleichmäßig in der Landschaft verteilen. Sie ernähren sich von natürlicher, pflanzlicher Nahrung und ihr Kot wird meist schnell von Bodenorganismen und Insekten zersetzt. Hundekot hingegen stammt von Haustieren, die oft industriell gefütterte Nahrung zu sich nehmen, was den Nährstoffgehalt und die Belastung verändert. Zusätzlich konzentriert sich Hundekot in bewohnten Gebieten, Parks und Wegen – dort stört er Menschen, belastet Böden und kann Krankheitserreger verbreiten. Deshalb sollte Hundekot immer eingesammelt und umweltgerecht entsorgt werden – Wildtierkot hingegen ist Teil des natürlichen Kreislaufs.

Ein weiterer Faktor: Die schiere Menge an Hundekot in dicht besiedelten Gebieten übersteigt das, was natürliche Zersetzungsprozesse in kurzer Zeit verarbeiten können – anders als der weiter verteilte Kot von Wildtieren in großflächigen Lebensräumen.

Was sind die besten Hundekotbeutel?

Es gibt viele Webseiten, welche unter anderm auch Hundekotbeutel testen. Wir sind sehr stolz darauf, dass PooPick im Hundekotbeutel Test von Bild.de im Bild Kaufberater Testsieger wurde.
PooPick wurde dabei nicht nur Testsieger bei umweltfreundlichen Kotbeuteln, sondern auch Gesamttestsieger.
Das Ergebnis, von PooPick als bester Kotbeutel im Deutschlandtest ist im Detail:

Wertung:

  • Handhabung: 4,5 von 5 Punkten
  • Reißfestigkeit: 5 von 5 Punkten
  • Feuchtigkeitsdichte: 4 von 5 Punkten
  • Geruchsdichte: 5 von 5 Punkten
  • Nachhaltigkeit: 5 von 5 Punkten

Gesamtpunkte: 23,5 – sehr gut

Für die Praxis heißt das: Kriterien wie Reißfestigkeit und Geruchsdichte sind nicht nur Komfortfragen, sondern hängen direkt mit der Materialstärke und dem Verzicht auf dünne, erdölbasierte Folien zusammen – Faktoren, die auch bei der eigenen Kaufentscheidung eine Rolle spielen sollten.

Sind plastikfreie Hundekotbeutel wirklich besser für die Umwelt?

Plastikfreie Hundekotbeutel verzichten auf erdölbasierte Kunststoffe und reduzieren so den Verbrauch fossiler Ressourcen. Sie zersetzen sich zwar nicht automatisch im Hauskompost, hinterlassen aber kein Mikroplastik.

Hersteller wie PooPick nutzen solche Materialien, um Umweltbelastungen bereits bei der Rohstoffgewinnung zu senken.

Ein häufiges Missverständnis: Plastikfrei bedeutet nicht automatisch "zersetzt sich überall von selbst". Der ökologische Vorteil entsteht vor allem bei Rohstoffgewinnung und Verbrennung – nicht dadurch, dass ein Beutel achtlos in der Natur zurückgelassen werden dürfte.

Können Hundekotbeutel recycelt werden?

Nein, Hundekotbeutel können nicht recycelt werden, da sie durch den Inhalt hygienisch verunreinigt sind. Unabhängig vom Material müssen sie über den Restmüll entsorgt werden.

Auch bei umweltfreundlichen Varianten, wie sie etwa PooPick anbietet, steht Hygiene vor Recycling.

Das gilt selbst dann, wenn der Beutel aus recycelbaren Grundstoffen besteht: Sobald er mit organischem Material aus dem Restmüllkreislauf in Berührung kommt, ist eine sortenreine Rückführung in den Recyclingkreislauf technisch nicht mehr möglich.

Warum sind viele Hundekotbeutel blickdicht?

Blickdichte Hundekotbeutel sorgen für mehr Diskretion und reduzieren die Geruchswahrnehmung. Zudem vermitteln sie ein höheres Hygienegefühl im Alltag.

Viele hochwertige Beutel – darunter auch die von PooPick – kombinieren Blickdichte mit Reißfestigkeit und Auslaufschutz.

Technisch wird die Blickdichte meist durch eine dickere oder eingefärbte Materialschicht erreicht – bei erdölfreien Beuteln wie dem PooPick Bag entsteht dieser Effekt durch die höhere Grammatur des Materials, ganz ohne zusätzliche Kunststoffbeschichtung.

Warum werden Hundekotbeutel trotz Umweltfreundlichkeit verbrannt?

Auch umweltfreundliche Hundekotbeutel müssen aus hygienischen Gründen im Restmüll entsorgt werden. Dort werden sie in der Regel thermisch verwertet.

Der ökologische Vorteil entsteht nicht bei der Entsorgung, sondern bereits bei der Herstellung: Plastikfreie Beutel, wie sie etwa PooPick verwendet, sparen fossile Rohstoffe und reduzieren CO₂-Emissionen im Vergleich zu klassischen Plastikbeuteln.

Anders ausgedrückt: Die Umweltbilanz eines Hundekotbeutels entscheidet sich nicht an der Mülltonne, sondern lange vorher – bei der Wahl der Rohstoffe.